Die EU will mehr Öl bunkern

Die Mächte der Zukunft

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Die Entwicklung von Angebot, Nachfrage und Preisen von Rohöl Diplomarbeit für die Prüfung für Diplom-Volkswirte eingereicht beim Prüfungsausschuss für Diplom-Volkswirte. Die Entwicklung von Angebot, Nachfrage und Preisen von Rohöl Diplomarbeit für die Prüfung für Diplom-Volkswirte eingereicht beim Prüfungsausschuss für Diplom-Volkswirte.

Trader und Anleger aufgepasst.

Die Entwicklung von Angebot, Nachfrage und Preisen von Rohöl Diplomarbeit für die Prüfung für Diplom-Volkswirte eingereicht beim Prüfungsausschuss für Diplom-Volkswirte.

Nach den Höhenflügen der vergangenen Wochen ist der Rohölpreis massiv eingebrochen. An der Börse lässt der Preissturz die Kurse klettern. New York - Die amerikanischen Rohöl- und Heizölreserven sind in der vergangenen Berichtswoche viel stärker gestiegen als erwartet.

Dies führte am Mittwoch an den Ölmärkten zu starken Gewinnmitnahmen und rasant fallenden Preisen. Heizöl brach um 6,3 Prozent ein. Der amerikanische Rohölpreis liegt damit um 18,3 Prozent unter seinem am Oktober verbuchten Rekordstand von 55,67 Dollar je Barrel. Dort wird der Löwenanteil des amerikanischen Heizöls verbraucht. Die Rohölreserven stiegen in der Berichtswoche um rund Die Öl- und die Ölprodukteinfuhren zogen ebenfalls an. Eine mögliche Trendwende auf dem Getreidemarkt wird demnach entscheidend davon abhän- gen, ob diese Ertragsteigerungen auch künftig realisiert werden können, oder ob es einen deutlichen Nachfrageschub geben wird.

Das trifft nicht nur für den Weizenmarkt, sondern auch für andere wichtige internationale landwirtschaftliche Rohstoffmärkte zu. Insbesondere bei Reis und Soja sind immer wieder Preisspitzen aufgetreten, die aber je- weils nur wenige Monate angehalten haben vgl. International Monetary Fund, Die Preisvolatilität auf den Weltmärkten zeigt ein durchgängig hohes Niveau. In der EU machen sich diese hohen Änderungen erst in den letzten Jahren bemerkbar, da durch die Gemeinsame Agrarpolitik das Weizenpreisniveau auf einem politisch festgelegten Niveau oberhalb des volatilen Weltweizenpreises festgelegt war.

Die Preise der meisten in Tab. Diese Entwicklung lässt sich anhand der Weltmarktpreise für Butter und Magermilchpulver exemplifizieren. Diese Preiswende trat ein, obwohl im Herbst häufig von einem anhaltenden Preishoch gesprochen wurde. Inzwischen haben die deutschen Milchbauern wegen der niedrigen Preise demonstriert und sogar zeitweilig die Lieferung von Milch an die Molke- reien eingestellt bzw.

Auch auf dem Zuckermarkt ist ein zwischenzeitliches Preishoch zu verzeichnen, allerdings bereits im Februar Auch hier sind die Preise sprunghaft gestiegen, seither verharren sie aber auf hohem Niveau. Während in der Vergangenheit der Weizenpreis mittel- und län- gerfristig stets über dem Maispreis lag und nur etwa die Hälfte des Rapspreises betrug, hat sich die Preisrelation nunmehr umgekehrt und der Preisabstand zu Raps ausgeweitet.

Aus der bisherigen Preisentwicklung lässt sich nicht ableiten, inwieweit sich die Preise aufgrund der Veränderung von Fundamentalfaktoren einerseits und aufgrund von Sonder- faktoren, wie z. Der Einfluss der Sonderfaktoren, insbesondere der Spekula- tion, wird erheblich durch den Einfluss der Erwartungen bezüglich der zukünftigen Preis- entwicklung bestimmt. Der Einfluss der Sonderfaktoren wird dann residual aus der Differenz von tatsächlicher Entwicklung und dem Einfluss der Fundamentalfaktoren abgeschätzt.

Fundamentalfaktoren Als Fundamentalfaktoren können diejenigen Einflussfaktoren auf das Preisniveau angese- hen werden, die ihre Wirkung auf das Marktgleichgewicht eher mittel— bis langfristig ent- falten, wie zum Beispiel auf der Nachfrageseite eine Zunahme der Weltbevölkerung oder eine Zunahme des Einkommens und auf der Angebotsseite die Entwicklung der Erträge und der Flächenausweitung. Linear World Consumption in T.

Zunächst soll ein Blick auf die Entwicklung von Produktion und Verbrauch in der Vergan- genheit gerichtet werden. Weder die Produktion noch der Verbrauch zeigen einen eindeutigen Trend. Die Wahl der Funktionsform, aber auch der berücksichtigte Stichprobenzeitraum spielen eine erhebliche Rolle für die Abschätzung der künftigen Versorgungslage. Zudem können Strukturbrüche nicht mithilfe einer Trendanalyse vorhergesagt werden. Es ist daher notwendig, die einzelnen Einflussfaktoren in ihrer wahrscheinlichen Wirkung in den letz- ten Monaten und in der Zukunft zu ermitteln.

Dabei werden zunächst die Nachfrage Thesen 1 bis 3 und dann das Angebot Thesen 4 bis 7 dargestellt. Das weltweite Bevölkerungswachstum und das steigende Pro- Kopfeinkommen werden zu steigender Nachfrage nach Nahrungsmitteln und auch nach Weizen führen.

Insbesondere die steigende Nachfrage in China und Indien nach Weizen und anderen landwirtschaftlichen Rohstoffen wird zu einem anhaltenden Preishoch füh- ren. Die Nachfrage nach Biodiesel und Ethanol sowie nach nachwachsenden Rohstoffen allgemein wird zu einem anhaltenden Preishoch führen. Die Flächen für die landwirtschaftliche Nutzung können nur noch in be- grenztem Umfang ausgedehnt werden. Ertragssteigerungen bei Getreide und anderen Agrarprodukten werden zu- künftig geringer als in der Vergangenheit sein.

Hohe Transportkosten führen zu höheren Weltmarktpreisen, und zwar zu re- lativ steigenden Preisen in Importregionen und relativ fallenden Preisen in Export- regionen. Die geänderte Preisstruktur führt zum Nachteil der armen Entwicklung- sländer. Bei niedrigen Lagerbeständen weltweit führen Nachfrageüberschüsse zu stärkeren Preisanstiegen. Bevölkerungswachstum und Einkommenssteigerung Nach den vorliegenden Projektionen wird das Bevölkerungswachstum in den nächsten Jahrzehnten erheblich abnehmen.

Das Bevölkerungswachstum wird den Weltweizenmarkt daher in Zukunft wahrscheinlich weniger als in der Vergangenheit stimulieren. Dennoch kommen in den nächsten zehn Jahren rund 80 Mio.

Menschen, die mangelernährt sind. Dieses Hunger— und Armutsproblem wird durch die gestiegenen Preise zurzeit weiter verschärft. In den Entwicklungsländern wird das Bruttoinlandsprodukt jährlich um ca. Allerdings ist sowohl in Indien als auch ganz besonders in China die Vertei- lung der Einkommen ungleicher geworden, so dass die Wirkung der Einkommenssteige- rung je nach Einkommensgruppe unterschiedlich stark auf die Nahrungsmittelnachfrage wirken wird.

Menschen, dann würde das derzeitige Nachfrageniveau von rund 2 Mrd. Das wäre ceteris paribus bei den derzeitigen Ertragspotentialen und Flächenausdehnungen sowie bei verbesserten La- gertechniken bei konstanten Weltmarktpreisen wahrscheinlich möglich. Brown, ; Ehrlich, Die bisherigen Fakten bestätigen diese Einschätzung aber nicht. Zum einen stagniert in China der Weizenverbrauch seit einigen Jahren und zum anderen hat China den Rückgang der Weizenproduktion, der vornehmlich durch einen Rückgang der Anbaufläche entstanden ist, durch Abbau der Lagerbestände ausgeglichen.

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass China stets bemüht war, die Importe von Weizen ge- ring zu halten. Gleiches gilt für Reis. Das Ziel der nationalen Selbstversorgung hat in Chi- na einen sehr hohen Stellenwert.

Es gibt keinen Hinweis für eine Änderung dieser Politik in der Zukunft. Bei Futtergetreide importiert China zwar zunehmend, aber die Mengen sind mit durchschnittlich 2 Mio.

Für die Bezie- hung zwischen Konsum von Getreide inkl. Reis und dem Einkommen und Bevölkerungsumfang ergibt sich folgende Schätzgleichung: Im Bereich der pflanzlichen Produkte spielt China nur bei Soja eine zunehmende und sehr bedeutende Rolle. Auf dem Weltweizenmarkt, der hier im Mit- telpunkt der Untersuchung steht, tritt Indien in der Zukunft wohl nur als relativ unbedeu- tender Importeur auf.

Somit kann die Nachfrage in China oder Indien auch nicht die treibende Kraft für die abrupten Preis- steigerungen gewesen sein. Biodiesel und Bioäthanol Auch wenn nach derzeitigen Einschätzungen die Rohölreserven länger reichen werden als zu Zeiten der Erdölkrise Anfang der siebziger Jahre, nämlich noch über 40 Jahre, so haben die Erdölpreise in den letzten zwei Jahren doch ein Allzeithoch nach dem anderen durch- brochen Adolf, Während die Prognosen z.

Darüber hinaus sind die nicht regenerativen Energieträger aufgrund ihrer Klimawirkung Treibhausgasdiskussion und der hohen Im- portabhängigkeit in der öffentlichen Debatte. Im Zuge dieser Entwicklung haben sich die politischen Entscheidungsträger in den meisten Industrie- und einigen Schwellenländern zu einer Forcierung des Angebots regenerativer Energieträger entschlossen.

Durch die Förderpolitik wurde eine neue, sehr preisunelastische Nachfrage mit allen negativen Folgen für die Stabilität der Marktpreise künstlich geschaffen. Zurzeit werden rund Mio. Bereits die derzeitige Produktion an Biotreibstoffen zieht erhebliche Mengen an Getreide und um Ackerflächen konkurrierende Produkte von den Märkten ab. Gleiches gilt für die zumindest in Deutschland aufkeimende Biogasproduktion, deren starke Ausbreitung ebenfalls auf die staatliche För- derung zurückzuführen ist.

Die Absichtsbekundungen der Regierungen sind sehr ambitioniert. Die EU besitzt rund Mio. Für die Erträge in der EU wird angenommen 6,6 t Getreide pro ha und 3,4 t Raps pro ha und für die Umwandlung in Bioäthanol und Biodiesel wird angenommen, dass bei diesem Ertrag rund L.

Bioäthanol und L Biodiesel pro ha erzeugt werden können. Allerdings ist fraglich, welchen Beitrag die Nachfrage nach nachwachsenden Rohstoffen zu der jüngsten Preisexplosion bei Weizen geleistet hat. Es gibt einige neuere Studien, die den Einfluss der Bioäthanolproduktion auf die Entwicklung der Weizenpreise quantifizieren.

Rosegrant simuliert die Entwicklung der Preise in einer Situation ohne Bioäthanol und in einer Situation mit Bioäthanol. Nach Mitchell sollen nach Zitaten in der Presse sogar drei Viertel der Preissteige- rung bei Getreide auf die Bioäthanolproduktion zurückzuführen sein.

Mitchell wird aber häufig nicht korrekt zitiert, denn er schreibt: Es ist demnach nicht nur der direkte Effekt der Bioäthanolproduktion, sondern auch der indirekte Effekt anderer Faktoren, der zur geschätzten Preissteigerung beigetragen hat. Es wird in Bezug auf die Rolle von Spekulationen an den Warentermin- märkten festgestellt: Eindeutige empirische Belege für die Be- deutung von Spekulation an den Warenterminmärkten für die Preisentwicklung gibt es bislang nicht, aber ein so abrupter Preisanstieg wie auf dem Weltweizenmarkt lässt sich allein durch den Einfluss der Fundamentalfaktoren nicht erklären.

Die Preise auf den Ter- minmärkten haben einen Einfluss auf die Preise auf den Spotmärkten, auch ohne dass die offenen Positionen an den Terminmärkten durch Handel mit physischer Ware ausgeglichen werden müssten. Das Argument von Tangermann, dass sich die Terminpreise nur dann auf die Spotpreise ausgewirkt haben könnten, wenn die Lagerbestände aufgrund der Lieferung von Getreide an Spekulanten mit offenen Positionen zugenommen hätten, überzeugt we- nig.

Zum einen führt die Arbitrage zwischen Termin- und Spotmarkt auch ohne die physi- sche Erfüllung der Kontrakte zu einer Preissteigerung auf dem Spotmarkt, und zum ande- ren ist auch nur wenig über aktuelle Lagerbestände bei privaten Lagerhaltern z. Händ- lern und Landwirten bekannt.

Anzeichen für deutlich höhere private Lagerhaltung als in der Vergangenheit finden sich beispielsweise in der sehr geringen Verkaufsbereitschaft der Landwirte aus der laufenden Ernte heraus, und den verstärkten Offerten des Landhandels, flexible Lagerkontrakte anzubieten.

Die private Lagerhal- tung ist auch in Anbetracht der sehr niedrigen Zinsen vermutlich auf einem höheren Ni- veau als in den offiziellen Statistiken verzeichnet. Diese Nachfrageer- höhung wirkt nur indirekt auf den Weizenmarkt. Als konservative Schätzung kann ange- nommen werden, dass die Weizennachfrage weltweit durch die höheren Maispreise um ca.

Insbesondere in vielen Entwicklungsländern und Transformationsländern gibt es noch erhebliche Flächenpotentiale. Allein in Lateinamerika können noch rund Mio.

Auch in entwi- ckelten Ländern können die Ackerbauflächen noch ausgedehnt werden. Umfangreiche ungenutzte Flächen gibt es auch in Russ- land und Ukraine. Es wird berichtet, dass die Getreideernteflächen bereits erheblich über denen von liegen werden.

Bei weiterhin hohen Preisen können also noch erheb- liche Reserven mobilisiert werden. Ha 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 9 - 4 10 - 6 Sub-Saharan Africa 0,77 0,72 22 28 N. Africa 86 91 86 89 93 0,42 0,23 87 94 13 6 Latin America 1,22 0,57 19 23 South Asia 0,17 0,13 94 98 13 4 excl. India 29 34 35 37 38 39 0,37 0,12 East Asia 0,89 0,06 63 65 excl. China 72 82 93 98 0,82 0,43 52 60 89 75 Developing countries 0,68 0,37 34 39 excl.

China 0,63 0,46 32 37 excl. Die Unterschiede zwischen Ländern und Betrieben innerhalb der Länder sind erheblich. Die Kraftstoffe der zweiten Generation versprechen ein erhebliches Potential und würden die Nahrungsmittelpro- duktion daher weniger beeinflussen, da Ganzpflanzen und Erntereststoffe verarbeitet werden könnten. Aller- dings bleibt auch bei dieser Form der Nutzung von Bioenergie als Biotreibstoff ein zusätzlicher Konversions- schritt, der gegenüber einer direkten thermischen Nutzung Öko- und Klimaschutzbilanz negativ beeinflusst.

Selbst in Schleswig-Holstein, einer Re- gion mit den weltweit höchsten Erträgen bei Weizen, gibt es noch deutliche Unterschiede zwischen den Betrieben. Neue Möglichkeiten durch die biotechnologische Revolution werden zu weiteren Ertragssteigerungen führen.

Und es gibt zunehmend Möglichkeiten, Verluste bei Ernte, Lagerhaltung und Verarbeitung zu reduzieren. Damit wird indirekt der verwertbare Ertrag je ha erhöht. Die FAO kommt zu dem Ergebnis, dass die Agrarproduk- tion in den nächsten Jahrzehnten verdoppelt oder sogar verdreifacht werden kann. Zudem wird in diesen Ländern ein erheblicher Teil der Flächen nicht genutzt. Diese Reser- ven können in relativ kurzer Zeit mobilisiert werden.

Noch kurzfristiger ist vermutlich das Ertragspotential in den 12 neuen Mitgliedstaaten der EU zu realisieren, welches aktuell noch spürbar unter dem Niveau der EU liegt z. Höhere Preise werden den dortigen Betrieben Anreize geben, das vorhan- dene Ertragspotential besser auszuschöpfen und die zurzeit nicht genutzten Flächen wieder zu bewirtschaften.

Gestiegene Frachtraten Durch die gestiegenen Kraftstoffpreise und die derzeit noch knappen Frachtkapazitäten haben sich die Frachtraten im Seeverkehr von Anfang bis Ende nahezu vervier- facht IGC, Demzufolge wird das Weizen- preisniveau in Importregionen um den entsprechenden Frachtbetrag höher als in Exportre- gionen liegen. Die EU könnte dauerhaft zu einem Importeur werden, wenn die Politik die Ziele in Bezug auf Biotreibstoffe durch die Eigenproduktion zu erreichen versuchen wird.

Die Erhöhung der Frachtraten ist sicherlich ein Fundamentalfaktor, der merklich zu einer Erhöhung der Weltmarktpreise für Weizen beigetragen hat. Die geänderte Preisstruktur kann erheblichen Einfluss auf die Verteilung der Weltweizen- produktion haben. Zahlreiche Entwicklungsländer werden zusätzliche komparative Kos- tenvorteile in der Getreideproduktion erhalten und somit weitere Anreize erhalten, vorhan- dene Produktionspotentiale auszuschöpfen.

Niedrige Lagerbestände6 Die Beziehung zwischen den Lagerbeständen insbesondere bei Weizen und dem Preisni- veau auf dem Weltmarkt wird immer wieder diskutiert, es wird sogar angeregt diese Be- ziehung zur Prognose künftiger Preise zu verwenden. Je nied- riger die Vorräte im Verhältnis zur verbrauchten Menge pro Jahr sind, desto höher ist der Preis. Schätzungen zeigen, dass der Einfluss der Lagermenge über die Zeit stärker gewor- den ist.

Im Mittel ergibt die Schätzung der Beziehung für die letzten 20 Jahre: Von zunehmender Bedeutung ist, welches Land die Lagerbestände hält. Kurzfristige Änderungen und die Rolle der Lagerhaltung für die Erwartungsbildung ist den kurzfristigen Sondereinflüssen zuzuordnen.

Diese Menge entsprach in eignen Jahren fast dem gesamten Verbrauch in China. China als potentielles Importland wird aber seine Lagerbestände bei rationalem Verhalten weniger zu Stabilisierung der Weltmarktpreise nutzen als traditionelle Exportländer.

Das tatsächliche Stabilisierungspotenzial war somit schon seit einigen Jahren geringer als in den siebziger Jahren. Im Folgenden wird deshalb untersucht, welche Sonderfaktoren zu der Preissteigerung beigetragen haben können. Ändern sich die Erwartungen und wird im Zuge dessen kurzfristig Lagerhaltung aufgebaut, dann erhöhen sich die Preise in der laufenden Periode: Wird Lagerhaltung abgebaut, drückt das auf die Preise in der laufenden Periode. In den vergangen Jahren wurden die Lagerbestände zum einen systema- tisch abgebaut, z.

Im Zuge dessen haben sich die Erwartungen kurzfristig verändert. Geänderte Erwartungen können überdies zu Änderungen politischer Entschei- dungen wie z. Weitere Änderungen der Erwartungen werden auftreten, wenn es neue Informationen über die gegenwärtige oder künftige Marktsituationen gibt. Erwartungen können zudem unsi- cherer werden. Erwartungen werden sich umso schneller in Preisänderungen niederschla- gen, je schneller die Akteure auf den Märkten reagieren können.

Gibt es für das betreffen- de Produkt Terminmärkte, liegen die Transaktionskosten für die Marktteilnehmer relativ niedrig; geänderte Erwartungen können sich schnell in Preisänderungen niederschlagen. Aufgrund der geringen Transaktionskosten und der geringen Einstiegskosten im Vergleich zum Kassamarkt können die Reaktionen auf geänderte Erwartungen tendenziell stärker ausfallen Überreaktionen. Die Existenz von Terminmärkten bietet zudem ein höheres Potenzial für spekulative Engagements.

Als Spekulation wird generell ein Markteinstieg Kauf oder Verkauf mit der Absicht des Wiederverkaufs oder —kaufs angesehen Feiger, Folglich müssen auf dem Markt auch gegensätzli- che Erwartungen unter den Akteuren existieren.

Grundsätzlich wird Spekulation stabilisie- rend wirken, wenn zu geringen Preisen gekauft und zu hohen verkauft wird.

Bei Unsicher- heit — und nur dann gibt es Spekulation — erfüllen sich die Erwartungen nicht immer und es kann zur Destabilisierung kommen. Das gilt auch bei rationalen Erwartungen Hart und Kreps, Nicht gewinnbringende oder nicht rationale Spekulation kann ebenfalls destabilisierend wirken.

Die Entwicklung auf den Finanzmärkten der letzten Jahrzehnte hat gezeigt, dass 8 Es sei hier angemerkt, dass es keine eindeutige Definition von Spekulation gibt und wohl auch nicht geben wird. Ähnlich problematisch ist eine eindeutige Definition von Preisstabilisierung vgl. Hart und Kreps, Spe- kulation kann insbesondere Terminpreise in die Höhe treiben, wenn spekulatives Kapital aus anderen Märkten z.

Die- ser Effekt kann sogar auftreten, wenn aktuelle Prognosen von Produktion und Nachfrage auf einem Markt im Mittel keine Preissteigerungen erwarten lassen. Bei hohen Risiken gibt es auch die Chance auf hohe Gewinne, d. Im Zuge dessen kann durch Spekulation die Volatilität auch auf den Kassamärkten erhöht werden.

Kurz- und mittelfristige Prognosen Alle Akteure, z. Landwirte oder Getreidehändler, die künftig auf Getreidemärkten aktiv werden wollen, brauchen Preisprognosen für eine systematische Entscheidungsfindung, u. Wer könnte da besser prognostizieren als die Experten aus dem Bereich.

Texte für eine herrschaftsfreie Welt.

On bekam heute durch positive Analystenkommentare Aufwind.

Closed On:

Diese Zuwachsrate entspricht einem Ölverbrauch im Jahre von 6 Mrd.

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