Wettbewerb durch Preisvergleiche in Echtzeit

Mineralöl-Verband zu Oster-Anstieg: Klettert der Benzinpreis bald über zwei Euro?

ADAC rät zu preisbewusstem Verhalten.

Eine gute Zusammenfassung über diese Peak Oil Kernargumente bieten die ASPO-Vorträge der ersten Session von Kjell Aleklett und ex-BP Petroleum Ingenieur, Jeremy Gilbert. Siehe links eine der Illustrationen von Olle Qvennerstedt aus dem Aleklett-Buch. Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bewirtschaftung von Aufbereitungsrückstände und taubem Gestein sind eine ordnungsgemäße Materialbeschreibung, einschließlich genauer Aussagen zu ihrem Langzeitverhalten, und eine gute Standortwahl.

Angenommen es bräuchte nur ein Endlager. Die Lagerbehältnisse halten ewig. Der Zaun drumherum verrottet nie. Und nur 1 Mann bewacht das ganze Areal. Denn es braucht vile Lager. Zu je 3 Schichten inklusive Urlaubs und Lrankheitsvertretung. Ständige Erneuerung und Reparatur der Anlagen.

Welchselbige übrigens pribate GEsellschaften einstreichen, die Kosten aber der Allgemeinheit zufallen werden. Sie sind kurzfristoige Gewinnquellen, aber ncht nachhaltig. Jedenfalls aus volkswirtschaftlicher Sicht. Das hat mit grüner Ökospinnerei nichts zu tun. Das kann sich sogar ein dDrittklässler errechnen, wenn er sich die Mühe macht die notwendigen Daten aus der Schulbücherei zusammen zu suchen.

Island wird bald Energieautark sein. Die Schweit rüstet auch massiv in Wasserkraft und Geothermenergie auf. Im Süddeutschen Raum laufen die ersten Projekte an … und.. Aber unsere lieben Politiker sitzen halt nebenher in reichlich Vorständen.

Zumeist noch in den althergebrachten Energieversorgern oder den finanzierenden Banen und Zulieferindustrien. Alels eine Frage der Technik. Sie es als Herausforderung an. Amerika wird nicht nur durch den Yellowstoone Supervulkan bedroht. Enkelchen den strahlenden Atom-müll anschauen. So was bringt die Menschheit nicht weiter…….. Fusionsreaktoren, so sie denn irgendwann einmal serienreif sind, produzieren auch radioaktiv verstrahlte Abfälle, sind im Zweifel aber den AKWs vorzuziehen sofern sie x-fach mehr Energie produzieren sollten und keine Gefahr der Kernschmelze.

Wie sollen wir den nachfolgenden Generationen klarmachen, dass sie diese Fässer mit dem gelben Symbol nicht vor Welches Medium hält solange? Wie kann dann die Schrift entziffert werden? Wasserkraftwerke haben den Nachteil, dass die Stauseen bei der Errichtung umweltzerstörend und methangasproduzierend sind durch Biomasse die dort hineingelangt und sich am Boden sammelt und verfault.

Bin ganz klar für billigen Strom aus AKWs!! Als Endlager stelle ich gern meinen Garten zur Verfügung, solange er dort tief genug verbuddelt wird. Es kostet mehr Energie eine Solarzelle herzustellen, als sie in ihrem Leben das Leben einer Solarzelle an Energie gewinnen wird! Dies führt dazu, dass die Energieausbeute kontinuierlich nachlässt.

Nach heutigem stand der Technik macht eine Solaranlage zwar etwas unabhängig von den Strompreisen, aber sie lohnt sich nur finanziell, weil die Preise des konventionell gewonnenen Stroms sehr schnell steigen.

Wer hat das Sagen auf den Globalmärkten. Hier spielt die Korruption eine enorme Rolle. Bei jedem Geschäft was über das Ausland geht, kommt als nächstes die Frage der Fragen: Da ist der oder jener Politiker entscheidend, was ist für ihn drin.

Das ist absolut falsch. Hier geht es um Mischenergien über Sonne, Biomasse und Geothermie. Student der Energiewirtschaft bin ich nun einmal nicht, sondern habe 20 Jahre Erfahrung in erneuerbarer Energie und sehe jeden Tage neue positive Ergebnisse. Habe zufälligerweise heute morgen schon eine Anfrage aus dem Iran. Dort hätte man genug Geld für erneuerbare Energie. Wäre doch schon mal ein Anfang in die richtige Richtung um Energie zu sparen. Immer der Sarkusmus am Morgen. Wo haben Sie den Nonsens denn her.

Die standardaussage aller Gegner von erneuerbarer Energie. Man kann auch klein anfangen mit einem Toaster. Nunja ein Auto ist ja auch kein Kraftwerk, es wird gabaut um Energieträger zu vernichten, nicht umgekehrt. Problem entsteht nur dann, wenn man vor dem Fluten nicht die Biomasse Bäume etc entfernt.

So wie es leider in Brasilien und China der Fall war und immer noch ist. Auch die Tiefe des Gewässers ist entscheidend.

Tiefe Stauseen produzieren 10 — 20x weniger Methan als flache Stauseen. Und tiefe 50 meter Stauseen sind in Europa die gängige Ausführung. Solarzellen der heutigen Generation sind, gelinde gesgat.. Im Orbit würden sie halbwegs erträgliche Energieleistung erbringen. Aber da werden noch Jahrzehnte vergehen bis sich da Fortschritte hinsichtlich der Energieeffizienz ergeben.

Zur Zeit sind das leider nur …. Ja, vielleicht habe ich das in 20 Jahren immer noch nicht gelernt,habe wirklich keine Ahnung und meine Truppen falsch ausgebildet. Werde natürlich alle Fachbuch-Schreiber darauf hinweisen, und alles korrigieren lassen.

Module auf Basis kristalliner Siliziumzellen weisen nur eine geringe Degradation auf Leistung nach 20 Jahren ca. Sie ist im wesentlichen dem Verkratzen der Glasoberfläche der Module oder der Eintrübung der Module im Laminat geschuldet Also nochmals vielen Dank für den Hinweis auf einen groben Fehler, der von uns Fachleuten jahrelang begangen worden ist. Jetzt wird mit Sicherheit sämtliche Fachliteratur umgeschrieben.

PI und tdi sei Dank. Die ganze Welt baut neue Akw. Nur Deutschland sträubt sich. Ab in die Steinzeit mit diesem Volk! Die Einteilung in gutes und böses Atom, wie es die Grünen seit Gründung machen, ist schon sehr skurril. Aber damals nahm man ja auch massiv Drogen ein, um diesen vernebelten Zustand zu erreichen. Warum machen die Grünen ihren Parteitag eigentlich nicht in Amsterdam? Der Energieaufwand zum Herstellen von monokristalinem Silizium ist astronomisch hoch.

Erst seit es möglich ist, Solarzellen aus polykristalinem Silizium herzustellen ist die Energiebilanz leicht positiv. Wie auch immer Silizium ist viel zu kostbar, um es für Solarzellen zu verschwenden. Deshalb gibt es bereits Prototypen einer siliziumfreien Solarzelle. Mit dieser Technik könnte man zusätzlich Energie erzeugen. Ich habe nichts dagegen, Solarzellen auf Häuser zu schrauben und dies auch zu subventionieren.

Nur der Aufwand muss im Verhältniss zum Nutzen stehen. Es macht keinen Sinn Energieformen Massiv zu fördern, die 3 oder 4 mal so teuer sind, wie die Alternativen. Kohle und Atomenergie sind bewährt und sicher und auch die Kohlevorräte reichen noch. Deshalb, suche nach Alternativen und Forschung ja. Genauso, wie eine kontinuierliche und begrenzte Förderung, aber von blindem Aktionismus halte ich nichts. Wir haben noch genug Zeit, bis uns die Energie knapp wird und bis dahin werden wir das Problem gelöst haben.

Ist allerdings auf Englisch. PV-Anlagen sollte man nicht als Kraftwerke betrachten. Entweder man bejaht den menschengemachten Klimawandel und fördert damit den Bau von Atomenergieanlagen oder. Gibt genug gegenden auf der Welt die kilometerweit nur aus Felsen bestehen. Ein Kilometer tiefes Loch rein und man braucht vermutlich nichtmal einen Behälter für den Abfall.

Die meisten können nichtmal die nächsten 10 Jahre abschätzen, Geschweige den die nächsten oder Den kann man aber nicht errechnen. Das Material wird für immer in den Behältern bleiben.

Wenn das Lager voll ist, wird der Schacht verfüllt. Alle Abfälle sind sicher im Salz geborgen, bis sie zu Blei zerfallen sind. An der Erdoberfläche wird man keinerlei Spuren davon sehen. Vielleicht zieht man ab und zu mal ein paar Proben oder so. Ganz einfach, die Musels haben in über Jahren nix zustande gebracht und verursachen deshalb auch kein CO2.

Steinigungen sind halt ökologischer als ne riesen Haftanstalt, die gebaut, beleuchtet und beheizt werden muss. Das Auto der Zukunft http: Warum können wir diese Idioten nicht einfach in den Iran abschieben. Da können sie sich ihre verbleibenden drei Gehirnzellen ökologisch und politisch korrekt von der Sonne rausbrennen lassen, ohne unsere Wirtschaft dabei zu zerstören. Kannst Du Namen nennen, Geldsummen, Umstände, die das belegen?

Oder ist das nur Spekulation? Seltsamerweise scheint diese Korruption in Deutschland bei der vorigen Regierung nicht so recht gezogen zu haben, da die ja den Ausstieg beschlossen hat. Was die Endlagerung betrifft, es gibt mittlerweile ein physikalisches Verfahren, die hochradioaktiven Abfälle in relativ ungefährliche umzuwandeln.

Wurde auch schon mal von hier in PI von einem Kommentator erwähnt. Leider habe ich dazu keinen Link. Es mag ja sein, dass es in Saudi-Arabien sinnvoll ist, diese Techniken einzusetzen, aber man müsste erst mal klären, ob das auch hier wirtschaftlich und sinnvoll ist.

Es befindet sich zur Zeit noch im Bereich der Grundlagenforschung. Es verformt sich unter Wärmeeinwirkung. Es kommt zu Deformationen im Salzstock. Bereits eingelagertes Material droht den Salzdom kollabieren zu lassen, Selbst dann wenn es in Glas verschmolzen und in speziellen Stahlfässern verpackt eingelegert ist. Es gibt bereits Wassereinbrüche, und die Pumpen laufen Tag und Nacht, damit die Lager nicht geflutet werden.

Nicht ein einziges Endlager für radioaktive Abfälle ist bisher auch nur einem der 41 AKWs besitzenden Ländern dieser Erde in Betrieb, obwohl milliardenteure Planungen und Vorarbeiten in diesen Ländern seit über vierzig Jahren stattfinden.

Man kriegt die Wärme- und teils auch Gasentwicklung Explosionsgefahren nicht unter Kontrolle. Sie sind also grundsätzlich Erdbebengefährdet …. Und funktioniert … im Prinzip… unter Laborbedingungen.. Bisher existiert die Anlage jedoch nur auf dem Papier. Zudem bedarf es dazu eines Ringbeschleunigers a la Cern. Es ist keine rückstandslose Technologie. Atomkraft ist als Energiequelle erste Wahl. Also wirklich , das ist mal wieder einer dieser Sätze deren Aussage gegen null geht. Ich sehe auf jeden Fall keinen sinn darin, in Deutschland alle Atomkraftwerke abzuschalten und dann Atomstrom auf Frankreich einzukaufen.

Es hat schon nen Grund, warum alle anderen Länder auf Nuklear Power setzen. Wir brauchen günstigen Strom, sonst kaufen wir bald nicht nur den Strom im Ausland, sondern auch alles andere weil wir keine Industrie mehr haben.

Deutschland als Agrarstaat, aber die Grünen wollen das ja. Phygos, Deine Argumente klingen wie von der grünen Stange. Das ist ungefähr genauso absurd wie die Forderung, in der Nähe eines Fischfabrik dürfe kein Fischgeruch feststellbar sein. Auf globaler Ebene mehren sich die Aktivitäten, die den Menschen die Bedeutung und die Notwendigkeit einer nachhaltigen Entwicklung ins Bewusstsein rufen wollen: Handeln — aus Einsicht und Verantwortung 17 Wege in die Nachhaltigkeit Eine wesentliche Aufgabe unserer auf zwölf Bände angelegten Reihe bestand für die Autorinnen und Autoren darin, in dem jeweils beschriebenen Bereich die geeigneten Schritte zu benennen, die in eine nachhaltige Entwicklung führen können.

Dabei müssen wir uns immer vergegenwärtigen, dass der erfolgreiche Übergang zu einer derartigen ökonomischen, ökologischen und sozialen Entwicklung auf unserem Planeten nicht sofort gelingen kann, sondern viele Jahrzehnte dauern wird. Es gibt heute noch keine Patentrezepte für den langfristig erfolgreichsten Weg. Dennoch sind bereits heute erste klare Ziele erkennbar, die wir erreichen müssen, um eine sich abzeichnende Katastrophe abzuwenden.

Dabei können weltweit Milliarden Konsumenten mit ihren täglichen Entscheidungen beim Einkauf helfen, der Wirtschaft den Übergang in eine nachhaltige Entwicklung zu erleichtern und ganz erheblich zu beschleunigen — wenn die politischen Rahmenbedingungen dafür geschaffen sind.

Die wichtigste Erkenntnis, die von Wissenschaft, Politik und Wirtschaft gegenwärtig geteilt wird, lautet, dass unser ressourcenschweres westliches Wohlstandsmodell heute gültig für eine Milliarde Menschen nicht auf weitere fünf oder bis zum Jahr sogar auf acht Milliarden Menschen übertragbar ist.

Diese Erkenntnis ist unbestritten. Strittig sind jedoch die Konsequenzen, die daraus zu ziehen sind. Wenn wir ernsthafte Konflikte zwischen den Völkern vermeiden wollen, müssen die Industrieländer ihren Ressourcenverbrauch stärker reduzieren als die Entwicklungs- und Schwellenländer ihren Verbrauch erhöhen. In Zukunft müssen sich alle Länder auf gleichem Ressourcenverbrauchsniveau treffen.

Nur so lässt sich der notwendige ökologische Spielraum schaffen, um den Entwicklungs- und Schwellenländern einen angemessenen Wohlstand zu sichern. Um in diesem langfristigen Anpassungsprozess einen dramatischen Wohlstandsverlust des Westens zu vermeiden, muss der Übergang von einer ressourcenschweren zu einer ressourcenleichten und ökologischen Marktwirtschaft zügig in Angriff genommen werden.

Die Europäische Union als stärkste Wirtschaftskraft der Welt bringt alle Voraussetzungen mit, in diesem Innovationsprozess die Führungsrolle zu übernehmen. Sie kann einen entscheidenden Beitrag leisten, Entwicklungsspielräume für die Schwellen- und Entwicklungsländer im Sinn der Nachhaltigkeit zu schaffen. Gleichzeitig bieten sich der europäischen Wirtschaft auf Jahrzehnte Felder für qualitatives Wachstum mit zusätzlichen Arbeitsplätzen.

Wichtig wäre in diesem Zusammenhang auch die Rückgewinnung von Tausenden von begabten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die Europa nicht nur aus materiellen Gründen, sondern oft auch wegen fehlender Arbeitsmöglichkeiten oder unsicheren -bedingungen verlassen haben.

Auf der anderen Seite müssen die Schwellen- und Entwicklungsländer sich verpflichten, ihre Bevölkerungsentwicklung in überschaubarer Zeit in den Griff zu bekommen. Mit stär- Handeln — aus Einsicht und Verantwortung 19 kerer Unterstützung der Industrienationen muss das von der Weltbevölkerungskonferenz der UNO in Kairo verabschiedete Jahres-Aktionsprogramm umgesetzt werden.

Wenn es der Menschheit nicht gelingt, die Ressourcen- und Energieeffizienz drastisch zu steigern und die Bevölkerungsentwicklung nachhaltig einzudämmen — man denke nur an die Prognose der UNO, nach der die Bevölkerungsentwicklung erst bei elf bis zwölf Milliarden Menschen am Ende dieses Jahrhunderts zum Stillstand kommt —, dann laufen wir ganz konkret Gefahr, Ökodiktaturen auszubilden. In den Worten von Ernst Ulrich von Weizsäcker: Es ist an der Zeit Es ist an der Zeit, dass wir zu einer grundsätzlichen, kritischen Bestandsaufnahme in unseren Köpfen bereit sind.

Wir — die Zivilgesellschaften — müssen entscheiden, welche Zukunft wir wollen. Fortschritt und Lebensqualität sind nicht allein abhängig vom jährlichen Zuwachs des Pro-Kopf-Einkommens. Zur Befriedigung unserer Bedürfnisse brauchen wir auch keineswegs unaufhaltsam wachsende Gütermengen. Die kurzfristigen Zielsetzungen in unserer Wirtschaft wie Gewinnmaximierung und Kapitalakkumulierung sind eines der Haupthindernisse für eine nachhaltige Entwicklung.

Wir sollten unsere Wirtschaft wieder stärker dezentralisieren und den Welthan- 20 Vorwort des Herausgebers del im Hinblick auf die mit ihm verbundene Energieverschwendung gezielt zurückfahren. Der Weg in die Nachhaltigkeit erfordert gewaltige technologische Innovationen.

Aber nicht alles, was technologisch machbar ist, muss auch verwirklicht werden. Die totale Ökonomisierung unserer gesamten Lebensbereiche ist nicht erstrebenswert. Die Verwirklichung von Gerechtigkeit und Fairness für alle Menschen auf unserer Erde ist nicht nur aus moralisch-ethischen Prinzipien erforderlich, sondern auch der wichtigste Beitrag zur langfristigen Friedenssicherung. Daher ist es auch unvermeidlich, das politische Verhältnis zwischen Staaten und Völkern der Erde auf eine neue Basis zu stellen, in der sich alle, nicht nur die Mächtigsten, wieder finden können.

Und letztendlich müssen wir die Frage stellen, ob wir Menschen das Recht haben, uns so stark zu vermehren, dass wir zum Ende dieses Jahrhunderts womöglich eine Bevölkerung von 11 bis 12 Milliarden Menschen erreichen, jeden Quadratzentimeter unserer Erde in Beschlag nehmen und den Lebensraum und die Lebensmöglichkeiten aller übrigen Arten immer mehr einengen und zerstören.

Unsere Zukunft ist nicht determiniert. Wir selbst gestalten sie durch unser Handeln und Tun: Wir können so weitermachen wie bisher, doch dann begeben wir uns schon Mitte dieses Jahrhunderts in die biophysikalische Zwangsjacke der Natur mit möglicherweise katastrophalen politischen Ver- Handeln — aus Einsicht und Verantwortung 21 wicklungen. Wir haben aber auch die Chance, eine gerechtere und lebenswerte Zukunft für uns und die zukünftigen Generationen zu gestalten.

Dies erfordert das Engagement aller Menschen auf unserem Planeten. Danksagung Mein ganz besonderer Dank gilt den Autorinnen und Autoren dieser zwölfbändigen Reihe, die sich neben ihrer hauptberuflichen Tätigkeit der Mühe unterzogen haben, nicht für wissenschaftliche Kreise, sondern für eine interessierte Zivilgesellschaft das Thema Nachhaltigkeit allgemeinverständlich aufzubereiten.

Für meine Hartnäckigkeit, an dieser Vorgabe weitestgehend festzuhalten, bitte ich an dieser Stelle nochmals um Nachsicht. Dankbar bin ich für die vielfältigen und anregenden Diskussionen über Wege in die Nachhaltigkeit. Für die umfangreichen organisatorischen Arbeiten möchte ich mich ganz herzlich bei Annette Maas bedanken, ebenso bei Ulrike Holler vom S. Fischer Verlag für die nicht einfache Lektoratsarbeit.

Energie ist zum Tagesthema geworden. Es werden viele Vorschläge unterbreitet, wo Energie eingespart werden könnte oder wie zusätzlich alternative Energien einen Beitrag leisten könnten. Was fehlt, ist eine sachbezogene Darstellung der Fakten, die eine vergleichende Einordnung von einzelnen Problemen ermöglicht. Diese Lücke soll das Buch füllen.

Ausgehend von den unterschiedlichen Energieformen stellt es die Vorratsund Verbrauchssituation weltweit und in Deutschland dar. Es behandelt die Fragen des Zugangs zu den Lagerstätten und greift das Spannungsfeld zwischen Energieverbrauch und nachhaltigem Wirtschaften auf.

Dabei wird auf drei Ebenen argumentiert: Damit soll die der Energieproblematik angemessene ganzheitliche Sicht erreicht werden. In diesem Buch versuche ich alle wichtigen Entwicklungen und Einflüsse in ihrer Gesamtheit darzustellen und einzuord- 24 Vorwort nen. Es kann aber nicht auf jede technische, wirtschaftliche oder in Zukunft denkbare Option eingegangen werden; das würde den Rahmen dieses Buches überschreiten. Dafür, dass er sich der Aufgabe stellt, die Fragen der Zukunft der Menschheit zu diskutieren, sei Herrn Wiegandt sehr herzlich gedankt.

Ihnen sei an dieser Stelle ganz herzlich für die Ausführung von Schreibarbeiten, für Anregungen und kritische Anmerkungen zu dem einen oder anderen Themenbereich gedankt. Strom, Gas und Benzin. In der Schule lernten wir, dass es elektrische, mechanische und sonstige Energieformen gibt. Energie kann in vielen Formen auftreten und genutzt werden: Wind , — chemische Energie z.

Mikrowelle , — nukleare Energie Kernspaltung, Kernfusion. Dabei kann Energie von einem System auf ein anderes auf drei Arten übertragen werden: Riemenantrieb , — durch Wärmeaustausch z. Dabei sind von besonderer praktischer Bedeutung die thermische Wärme und die elektrische Energie. In vielen Fällen wird jedoch kinetische Energie zum Antrieb von Maschinen benötigt, die aus thermischer Energie nicht ganz einfach gewonnen werden kann.

Deshalb wurde das erste brauchbare Verfahren für diese Umwandlung erst ziemlich spät in der Technikgeschichte entwickelt. Nach den physikalischen Gesetzen kann immer nur ein Teil der Wärmeenergie in mechanische Energie umgewandelt werden.

Die obere Prozesstemperatur ist im Allgemeinen durch die Materialeigenschaften der Anlage begrenzt, die untere durch die Umgebungstemperatur. Die nicht umgewandelte Wärmeenergie muss als Abwärme an die Umgebung abgeführt werden, wenn man sie nicht mehr — beispielsweise für Heizzwecke — nutzen kann. Der Rest der Energie wird über den Kühlturm an die Umgebung abgeführt.

Wirtschaftlich handelt es sich dabei in der Tat um die Beziehungen zwischen Produzenten und Konsumenten. Verbrauchte Energie ist wirtschaftlich nichts mehr wert.

Auch in diesem Buch werden diese Begriffe so verwendet. Das sind die in der Natur vorkommenden Energieträger: Diese Primärenergieträger können in der vorliegenden Form in den meisten Fällen nicht direkt technisch genutzt werden. Sekundärenergieträger wie Heizöl und Benzine sind hinsichtlich ihrer chemischen, der elektrische Strom hinsichtlich seiner physikalischen Eigenschaften genormt.

In Einzelfällen werden auch Sekundärenergieträger weiter umgewandelt, z. In den Energiestatistiken werden sie in diesem Fall als Endenergieträger bezeichnet. Von der Primärenergie bis zu den Faktoren, die die Energienachfrage bestimmen. Der eigentliche Motor der Energienutzung sind Menschen mit ihren Bedürfnissen nach Nahrung, warmen Räumen und Komfort, deren Umfang vom jeweiligen Lebensstandard und der wirtschaftlichen Tätigkeit abhängt.

Die Betrachtung der Energieketten lässt bereits an dieser Stelle zwei wesentliche Handlungsmöglichkeiten zur Minderung der energiebedingten Umwelteinflüsse erkennen: Beispielsweise kann die gleiche Menge Raumwärme als Nutzenergie entweder durch Elektrospeicherheizung mit Strom aus einem Braunkohlekraftwerk Energiekette: Braunkohle — Strom — Raumwärme oder durch Gasheizung Energiekette: Naturgas — Erdgas — Raumwärme geliefert werden.

Die Energieverluste sind im zweiten Fall geringer als im ersten. Aus diesem Grunde enthält Tab. Energieformen und Einheiten 33 Tab. Die gesetzlich vorgeschriebene Einheit für die Leistung ist das Watt.

Bei Wärmekraftwerken unterscheidet man zwischen der thermischen Leistung, die dem Energieinhalt des Dampfes beim Eintritt in die Turbine entspricht, und der elektrischen Leistung, die vom Generator abgegeben wird. Eine Terawattstunde sind 1 Mrd. Die Einheit Joule kennt man im Alltag auch aus den Ernährungstabellen.

Der von einem erwachsenen Menschen benötigte Tagesverbrauch an Nahrung entspricht energetisch etwa bis Kilojoule oft wird fälschlicherweise das Kilo weggelassen. Umgerechnet in andere Energieeinheiten entsprechen kJ ca. In diesem Buch werden verschiedene Energieeinheiten — teilweise gleichzeitig — verwendet.

Die Energieeinheiten Joule und Kilowattstunden sind nicht anschaulich. Dann kann man sich den Energieverbrauch etwas anschaulicher vorstellen. Man möge bei den Tonnen Steinkohleeinheiten an einen dreiachsigen Lastwagen denken, der eine Ladung von etwa 15 Tonnen transportiert. Es wurde mechanische Energie erzeugt. Die Wärmeenergie kam entweder direkt von der Sonne oder aber durch Verbrennen von Holz, dessen Wachstum durch die Aufnahme von Sonnenenergie ermöglicht wird.

Die zunehmende Zahl der Bevölkerung und ihre Sesshaftigkeit führten bereits im Mittelalter dazu, dass der Energieträger Holz in manchen Teilen Mitteleuropas knapp wurde. Steinkohle war zwar seit dem 9. Jahrhundert in England bekannt, und im Aachener Raum ist ihr Abbau seit ungefähr herum bezeugt. Die abgebauten Mengen waren jedoch produktionstechnisch bedingt gering.

Gemeinsam mit bahnbrechenden Entwicklungen der Energietechnik, wie beispielsweise der Erfindung der Dampfmaschine oder später des elektrischen Generators, taten sich ganz neue Welten der Mechanisierung in der Produktion, aber auch bei der Mobilität auf.

Die Menschen erfuhren eine allgemeine Steigerung des Lebensstandards. Auf Erdöl wurde man erst später aufmerksam. Es entwickelte sich aufgrund seiner Eigenschaften schnell zum wichtigsten Energieträger für die Versorgung der Das Angebot der Natur 37 Menschheit und ist es bis heute geblieben.

Erdgas und Kernenergie sind auf der Zeitachse der Energienutzung noch jüngere Energieträger. Holz und Torf spielen heute in der Energieversorgung der Industrieländer keine Rolle mehr. In den armen Entwicklungsländern dagegen ist Holz für die Landbevölkerung nach wie vor ein wichtiger Energieträger, der teilweise auch über Händler kommerziell gehandelt wird.

Er dient insbesondere dazu, warme Mahlzeiten zuzubereiten. In den meisten Fällen wird mehr Holz genutzt als nachwächst. Dies führt zu zum Teil katastrophalen Folgen für die Umwelt: Am Rande von Wüstengebieten, beispielsweise der Sahelzone in Afrika, dehnt sich die Wüste aus, weil Sträucher abgeholzt wurden, die das Wachsen der Wüste aufhalten sollten.

Auf Madagaskar beispielsweise spült der Monsunregen den Mutterboden von den Hängen, eine Wiederaufforstung ist danach nicht mehr möglich. Eine offizielle Statistik über die Holznutzung gibt es nicht. Im Folgenden sollen die einzelnen in der Natur vorkommenden Energieformen, ihre Gewinnung und ihre Umwandlung zu technisch brauchbaren Energieträgern kurz beschrieben werden.

Ziel der Ausführungen ist es, ein Gespür dafür zu erhalten, mit welchem technischen Aufwand, welchen Umweltauswirkungen und welchen ökonomischen und politischen Randbedingungen ihre Verfügbarkeit sichergestellt werden kann. Die Braunkohle, benannt nach ihrer bräunlichen Farbe, ist die erdgeschichtlich jüngere Kohle, und ihre Lagerstätten sind nur in wenigen Ländern auf der Welt zu finden.

Die Braunkohle liegt je nach Gebiet bis zu Meter unter der Erdoberfläche. Der Abraum wird entweder in einen benachbarten, ausgekohlten Braunkohlebergbau transportiert, oder aber er wird als Kunsthügel in der Nähe des Tagebaues aufgeschichtet und begrünt. Dies führt zu einem kraterförmigen Absinken des Grundwasserspiegels um den Tagebau herum. Die Braunkohle besitzt einen niedrigen Heizwert und einen hohen Anteil an Wasser, der im Winter auch Transportbänder und Ladungen, beispielsweise in Eisenbahnwaggons, einfrieren lassen kann.

Ein weiter Transport ist Das Angebot der Natur 39 deshalb wirtschaftlich nicht ratsam. Deren Standort ist dann durch den Braunkohlebergbau festgelegt. Letztendlich ist die Braunkohle aus Kostensicht ein sehr günstiger Energieträger. Sind Teile des Tagebaus ausgekohlt, wird der über der restlichen Kohle liegende Abraum dorthin verbracht, also innerhalb des Tagebaus umgeschichtet.

Braunkohle wird nicht mehr weiterveredelt, bevor sie in den Kesseln der Kraftwerke verbrannt wird. Früher wurde ein Teil zu Briketts weiterverarbeitet, die als Haus- und Industriebrand dienten. Da die Kohle heute keinen nennenswerten Anteil mehr im privaten Wärmemarkt hält, ist auch die Brikettproduktion erheblich zurückgegangen.

Steinkohle ist die ältere Form der Kohle. Sie kommt in unterschiedlichen Sorten mit unterschiedlichen Eigenschaften vor. Ihr Heizwert ist im Schnitt gesehen etwa 2,5-mal so hoch wie der von Braunkohle. Sie können als Importsteinkohle wesentlich billiger auf dem europäischen Markt angeboten werden als die in Europa geförderte Steinkohle.

Diese befindet sich in 40 Verschiedene Gesichter der Energie Tiefen — der Bergmann sagt Teufe — von nunmehr bis Metern und hat nur eine Flözdicke von wenigen Metern. Zum Teil liegen die Flöze noch schräg im Boden, sodass es schwierig ist, sie mechanisch abzubauen. Dank eines hohen Grades an Mechanisierung im Steinkohlebergbau in Deutschland konnten hohe Förderleistungen erzielt und die höheren Lohnkosten zum Teil kompensiert werden.

Trotzdem ist die unter derlei Verhältnissen abzubauende Kohle teurer als die Importkohle, was zu einem ständigen politischen Druck auf den Steinkohlebergbau führt. Wurden in den er Jahren in Deutschland noch Mio. Tonnen Steinkohle pro Jahr abgebaut, so waren es im Jahre nur noch 26 Mio. Tonnen, das politisch vereinbarte langfristige Ziel sind nur 16 Mio. Der Abbau der Kohle erfolgt beispielsweise mit sogenannten Kohlehobeln. Es werden zwei Stollen im Abstand von etwa Metern parallel durch ein Kohlegebiet vorgetrieben und mit einem Querstollen verbunden.

In diesen Querstollen wird der Kohlehobel eingebaut. Diese fällt auf ein Transportband, das die Kohle dann bis zum Schacht transportiert, wo sie auf Wagen verladen nach oben befördert wird. Steinkohle wird zum einen zum Einsatz in Kraftwerken, zum anderen als weiterveredeltes Produkt in Form von Koks oder Kokskohle zur Stahlerzeugung verwendet.

Früher wurde bei der Koksherstellung das sogenannte Stadtgas gewonnen und zum Beheizen genutzt. Heute ist es durch das Erdgas ersetzt worden. Die aufgrund der Geologie wesentlich ungünstigeren Verhältnisse des Kohleabbaus in Mitteleuropa gegenüber anderen Kohlevorkommen auf der Welt haben dazu geführt, dass eine Reihe von europäischen Ländern bereits vor zwei Jahrzehnten Das Angebot der Natur 41 ihren Steinkohlebergbau aufgegeben oder stark verringert haben: Sowohl Braunkohle als auch Steinkohle enthalten Schwefel.

Bei der Verbrennung bildet sich daraus das unerwünschte Schwefeldioxid. Es wird in modernen Kraftwerken über chemische Verfahren aus den Rauchgasen abgeschieden.

Sehr häufig enthalten Erdöllagerstätten auch gasförmige Kohlenwasserstoffe, die in der Lagerstätte neben dem Gebirgsdruck einen zusätzlichen Druck aufgebaut haben. Wird die Lagerstätte nun angebohrt, wird das Erdöl aufgrund des in der Lagerstätte vorhandenen Druckes an die Oberfläche transportiert. In diesem Falle spricht man von Primärförderung. Die meisten heute produzierenden Öllagerstätten funktionieren nach diesem Muster. Ist der Druck in der Lagerstätte abgebaut oder aufgrund der natürlichen Gegebenheiten zu niedrig, muss künstlicher Druck erzeugt werden.

Man spricht dann von der Sekundärförderung. Werden noch Chemikalien dazugegeben, die die Viskosität des Erdöls vermindern und damit seine Förderung besser ermöglichen, spricht man von der Tertiärförderung. Die primären Entölungsgrade schwanken sehr. Sie sind überwiegend kettenförmig sogenannte Paraffine oder auch ringförmig Naphthene und Aromate angeordnet. Weniger begehrt sind Schweröle, wie beispielsweise das Öl aus Venezuela. Die technisch nutzbaren Eigenschaften des geförderten Erdöles, Rohöl genannt, sind gering.

Man sagt Rockefeller den Ausspruch nach, dass es nicht einmal zum Schmieren von Karrenrädern zu verwenden sei. Erst in der Raffinerie werden aus dem Rohöl Produkte hergestellt, die technisch verwendet werden können. Eine Raffinerie besteht im Wesentlichen aus drei Produktionsschritten.

Im ersten Schritt, den Destillationstürmen, werden die unterschiedlichen Ketten getrennt. Dies geschieht über Erhitzung und eine gezielte Temperaturschichtung in den Destillationstürmen.

Es entstehen soge- Das Angebot der Natur 43 nannte leichte, mittelschwere und schwere Fraktionen. Der zweite Schritt dient dazu, den Anteil der schweren Fraktionen zu verringern. Die verbleibenden langen Ketten werden über Druck und Temperatur aufgebrochen, es wird Wasserstoff hinzugegeben, und es werden neue, kürzere Ketten, also leichtere Fraktionen gebildet. Im dritten Verarbeitungsschritt geht es darum, den einzelnen Produkten nun die Marktqualität zu geben, die nach internationalen Normen gewährleistet werden muss, damit beispielsweise das Benzin an jeder Tankstelle die gleiche Qualität hat.

Es gelingt technisch bedingt nie, alle schweren Produkte in leichte oder mittelschwere wie beispielsweise Heizöl oder Dieselkraftstoffe umzuwandeln.

Eine moderne Raffinerie kann deshalb aus einer Tonne Rohöl etwa kg leichte Produkte, etwa kg mittelschwere Produkte und etwa kg schwere Produkte erzeugen. Genauso wie die Steinkohle enthält auch das Rohöl Schwefel. Die Schwefelanteile sind je nach Herkunft des Rohöls unterschiedlich hoch. Verbleiben sie in den Raffinerieprodukten, werden sie bei der Verbrennung zu Schwefeldioxid SO2 und müssen in einer Entschwefelungsanlage aus den Rauchgasen abgeschieden werden.

Diesen Weg geht man beispielsweise beim 44 Verschiedene Gesichter der Energie leichten Heizöl, das an die Haushalte geliefert wird, und bei den Dieselkraftstoffen für den Verkehrsbereich. Es sind, wie der Name sagt, mit schwerem Öl getränkte Sande und Schieferformationen. Um das Öl daraus zu gewinnen, müssen sie abgebaut werden, um dann mit Hilfe von Wärme das Öl herauszulösen. Energetisch gesehen sieht die Bilanz bei der Förderung wie folgt aus: In einer Tonne Teersand sind rund 90 Liter Öl enthalten.

Berücksichtigt man den Energieaufwand, der zur Gewinnung und Verarbeitung des enthaltenen Öls in einer dem Rohöl vergleichbaren Form erforderlich ist, muss ein Energieaufwand eingesetzt werden, der etwa dem von 20 Liter Öl entspricht. Energetisch gesehen sind also noch rund 70 Liter Öl pro Tonne Teersand verfügbar.

Das Angebot der Natur 45 2. Erdgas wird aus den gleichen Teufen wie Erdöl gefördert. Der Druck in der Lagerstätte reicht aus, um das Erdgas an die Oberfläche treten zu lassen. Aufgrund seiner geologischen Herkunft ist das Rohgas von unterschiedlicher Qualität und nicht in einer solchen chemischen Form, dass es unmittelbar zum Verbraucher weitergeleitet werden könnte. Es enthält beispielsweise Schwermetallbestandteile.

Bereits am Bohrloch fängt die Behandlung des Erdgases an. In der nachfolgenden Erdgasaufbereitungsanlage wird bei Bedarf Schwefelwasserstoff abgetrennt und über chemische Umwandlungsprozesse 46 Verschiedene Gesichter der Energie letztendlich als Schwefel der chemischen Industrie zugeführt.

Auch im Erdgas enthaltenes Kohlendioxyd muss durch Tieftemperaturprozesse entfernt werden, ebenso erfolgt eine Abscheidung von Stickstoff.

So aufbereitet und mit Sicherheitsgeruchsstoffen versehen, verlässt das Erdgas dann die Aufbereitungsanlage in Richtung Verbraucher. Um den Druck aufrechtzuerhalten, muss etwa alle 80 bis km in einer Kompressorstation eine Druckerhöhung stattfinden. Dies erfolgt üblicherweise mit turbinenbetriebenen Kompressoren, die ihrerseits ihre Energie wiederum durch Erdgasentnahmen aus der Leitung erhalten. Bohrungen für Erdöl und Erdgas sind sehr teuer, deshalb müssen die Bohrlöcher wirtschaftlich gesehen optimal ausgenutzt werden, d.

Gleiches gilt auch für die teuren Transportleitungen beim Erdgas. Nun ist aber der Erdgasverbrauch im Sommer und Winter unterschiedlich. Sie sind als Porenspeicher im Gestein oder Das Angebot der Natur 47 aber als ausgehöhlte Hohlräume in Salzformationen, Kavernenspeicher genannt, angelegt. Im Herbst sind sie voll gefüllt, nach einem strengen Winter weitestgehend leer. Spaltbares Material kann aber auch im Kernreaktor aus Thorium durch Umwandlung in künstliches Uran und aus dem zunächst nicht spaltbaren UranIsotop durch Umwandlung in Plutonium und höhere Isotope erzeugt werden.

Letzteres geschieht automatisch beim Betrieb von Kernreaktoren, sodass nach einer gewissen Betriebszeit der Kernkraftwerke ein Teil der Elektrizität durch Spaltung des zwischenzeitlich aufgebauten Plutoniums entsteht.

Uran ist ein Spurenelement, d. Dies ist auch die Ursache für die terrestrische natürliche Strahlung, da Uran und die infolge seines radioaktiven Zerfalls entstandenen Spaltprodukte weit verbreitet sind.

Bekannt ist beispielsweise die Radonproblematik. Insbesondere in der Provinz Saskatchewan in Kanada wird Uranabbau in Lagerstätten mit diesen hohen Konzentrationen vorgenommen. In gasförmigem Zustand wird er in Anreicherungsanlagen eingespeist. Sie sorgen in einem sehr komplexen hochtechnologischen Prozess dafür, dass das Isotopenverhältnis verschoben wird.

Dort wird es in der chemischen Form Urandioxyd in Tablettenform in Brennstäbe gefüllt. Dies ist jedoch nicht spezifisch für den Uranabbau.

Ein Kernkraftwerk benötigt in einem Betriebsjahr etwa 25 Tonnen neues Uran. Im Vergleich zur Erzeugung der gleichen Elektrizitätsmenge aus anderen fossilen Energieträgern sind die 25 Tonnen sehr wenig. Um die gleiche Menge Elektrizität aus Steinkohle zu erzeugen, würden 2,5 Mio. Letztendlich aber stehen diesen 25 Tonnen Uran rund 15 bis 35 Tonnen Erz, also Erde gegenüber, die wegen der geringen Konzentration beim Abbau bewegt Das Angebot der Natur 49 werden müssen.

Aber auch diese Menge ist klein gegenüber den 2,5 Mio. Umsiedlungen von Menschen sind im Uranbergbau weltweit gesehen wenig anzutreffen, da die Vorkommen in schwachbesiedelten Gebieten liegen. Zu ihnen zählen beispielsweise Sonnen, Wind-, Wasserenergie und Erdwärme. Erneuerbare Energien haben drei verschiedene physikalische Ursachen: Leider sind die Energiedichten so gering, dass man im Winter nicht ohne Schuhe laufen kann und der Schnee nicht von alleine wegtaut.

Es werden heutzutage Verfahren entwickelt, auch Wärme auf diesem Temperaturniveau und aus dieser Teufe zukünftig technisch über das Hot-Dry-Rock-Verfahren zu nutzen. In Neustadt-Glewe in Mecklenburg-Vorpommern beispielsweise werden mehrere tausend Wohnungen über Erdwärme geheizt, indem Warmwasser aus dem Boden entnommen wird. Allerdings ist die Erdwärmenutzung in vielen Fällen nicht wirtschaftlich gegenüber der heutigen Energieversorgung auf Basis von Öl und Erdgas.

Sie führt dazu, dass die Sonne Strahlungsenergie zur Erde schickt, die wir in Form von thermischen Solaranlagen zur Warmwasserbereitung nutzen können. Aber auch die Natur nutzt sie, indem sie sie als Energiezufuhr für die Biomassenproduktion, beispielsweise für das Holzwachstum und für das Pflanzenwachstum, allgemein verwendet.

Unterschiedliche Erwärmungen auf der Erde führen zu Meeresströmungen und zu Atmosphärenbewegungen, die wir als Windenergie wahrnehmen. Auch die Verdunstung und der Niederschlag von Wasser entstehen durch Sonneneinstrahlung und werden seit alters her als Laufwasser zur Krafterzeugung verwendet. Massen ziehen sich an. So entstehen durch die Anziehung von Mond und Erde die Gezeiten. Bereits seit vielen Jahren wird versucht, auch die Gezeitenenergie zu nutzen.

Kennzeichnend für erneuerbare Energien ist, mit Ausnahme der Wasserkraft und der Geothermie, dass sie nicht ständig zur Verfügung stehen. Insbesondere Sonnen- und Windenergie bieten dem Menschen ein fluktuierendes, zum Teil stochastisch auftretendes Energieangebot. Auch wenn die Mittelwerte über bestimmte längere Zeitabstände gut bekannt sind, fällt es trotzdem schwer, derartig fluktuierende Energiequellen ohne Speicher in bestehende Energiesysteme einzubinden.

Wir möchten nicht nur dann duschen, wenn die Sonne gerade das Wasser erwärmt hat, sondern dann, wenn wir das Bedürfnis danach haben. Solange die Nutzung von erneuerbaren Energien additiv zu den fossilen Energieträgern bleibt, ist sie wegen ihrer kleinen Mengen in die bestehenden Energiesysteme ausreichend integrierbar.

Die physikalische Ursache dafür liegt in den niedrigen Energiedichten, mit denen die Natur sie anbietet. In Deutschland liefert die solare Einstrahlung energetisch gesehen übers Jahr pro Quadratmeter genauso viel Energie, wie in Litern Erdöl enthalten sind. Leider fällt die Energie aber nicht in einer thermodynamisch hochwertigen Energieform an wie beim Erdöl, sondern in Form von Strahlung und daraus gewinnbarer Wärme mit niedrigen Temperaturen.

Dazu existieren bisher nur unzureichende technische Lösungen. Anders sieht es beispielsweise bei der Sonnenenergie in sonnenreichen Ländern aus. Hier fällt zunächst das Doppelte an Energieangebot gegenüber Deutschland an, und die Intensität der Strahlung ist ausreichend, um mit technisch einfachen Mitteln Wasser zum Duschen aufzuwärmen.

Sie ist zum einen abhängig von der betrachteten erneuerbaren Energiequelle, zum anderen von der betrachteten Technik und darüber hinaus noch von dem weltweit sehr unterschiedlichen Angebot.

Aus diesem Grunde wird den Nutzungsmöglichkeiten der erneuerbaren Energien ein eigener Abschnitt in diesem Buch gewidmet. Energieverbrauch und Bevölkerungswachstum 3 Statistik des heutigen Energieverbrauchs 3. Als Folge des Abflachens der wirtschaftlichen Konjunktur ging der Primärenergieverbrauch danach zunächst für wenige Jahre zurück, um dann erneut bis anzusteigen.

Tonnen SKE — stagnieren. Durch die Wiedervereinigung erhöhte sich der Energieverbrauch statistisch zunächst im Jahre auf ca. Infolge der Umstrukturierung der Wirtschaft in den neuen Bundesländern verringerte sich der Primärenergieverbrauch danach leicht und betrug im Jahre PJ.

Wie in allen Industrienationen ist Mineralöl der wichtigste Energieträger. Öl wird für den Verkehrssektor und für Heiz- 58 Energieverbrauch und Bevölkerungswachstum werke verwendet. Steinkohle geht als Koks in die eisenschaffende Industrie, und als Kraftwerkskohle dient sie neben der Braunkohle und der Kernenergie der Stromerzeugung. Erdgas dominiert den Wärmemarkt bei Gebäuden und bei der Prozesswärmeerzeugung in der Industrie.

Ein zunehmender Anteil wird auch zur Stromerzeugung verwendet. In den er Jahren wurde die Energieversorgung weitestgehend von der deutschen Steinkohle getragen. In den er Jahren wurde die Kernenergie ausgebaut. Die letzte und noch nicht abgeschlossene Phase ist die Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien und der beschlossene Ausstieg aus der Kernenergie. Vom Verbraucher genutzt werden die Endenergieträger, also die Primärenergieträger nach ihrer Umwandlung.

Die Statistik unterscheidet üblicherweise vier Endverbrauchergruppen: Die früher sehr unterschiedlichen Verbrauchsstrukturen der Endenergie in den alten und neuen Bundesländern haben sich zwischenzeitlich bis auf einen höheren Fernwärmeanteil in den neuen Bundesländern angeglichen.

Der Vergleich der Zahlen für den Primärenergieverbrauch und für den gesamten Endenergieverbrauch lässt erkennen, dass nur rund zwei Drittel der eingesetzten Primärenergie als Endenergieverbrauch statistisch ausgewiesen werden. Der Energiefluss für die Bundesrepublik Deutschland Abb. Neben den angesprochenen Verlusten bei der Stromerzeugung wird bei der Energieumwandlung selbst Energie zur Erwärmung z.

Ein Teil der Sekundärenergieträger wird in der Chemie als sogenannter nicht- 60 Energieverbrauch und Bevölkerungswachstum Abb. Aufteilung des Primärenergieverbrauchs auf End- und Nutzenergie, unterteilt nach Verbrauchergruppen energetischer Verbrauch zur Herstellung verschiedener Produkte, wie beispielsweise Kunststoffe, verwendet.

Von der eingesetzten Primärenergie wird derzeit rund ein Drittel in Nutzenergie umgewandelt. Dieser gering erscheinende Anteil ist im internationalen Vergleich gesehen hoch.

Durch physikalische Gesetze Statistik des heutigen Energieverbrauchs 61 und durch den Stand der Technik bedingt, sind bisher keine besseren Umwandlungswirkungsgrade möglich. Im Kapitel über Energieeffizienz Kap.

Deutschland ist hinsichtlich seiner Energieversorgung nicht unabhängig vom Geschehen auf dem Weltenergiemarkt. Es verfügt an Primärenergieträgern nur über bedeutsame Steinkohle- und Braunkohlevorkommen sowie über nicht mehr erweiterungsfähige Gasreserven. Die Wasserkraftreserven sind weitgehend ausgenutzt.

Zur Deckung seines Energiebedarfs ist es deshalb besonders bei den Kohlenwasserstoffen Erdöl, Erdgas sowie beim Uran auf Energieimporte angewiesen. Aus Kostengründen werden trotz einiger Vorkommen zunehmende Mengen an Steinkohle importiert. Über ein Drittel des gesamten Primärenergieverbrauchs wird für die Stromerzeugung verwendet. Ein weiteres Viertel trägt die Nutzung der Kernenergie bei. Sie beinhalten die gesamte erzeugte Elektrizität.

Ein geringer Teil davon wird noch als Eigenverbrauch der Kraftwerke benötigt. Erfasst ist die gesamte Stromerzeugung, also die Eigenerzeugung von Industrieunternehmen und die der Kraftwerke für die Versorgung der Allgemeinheit. Nach den Ölpreiserhöhungen in den er Jahren ging er für einige Jahre leicht zurück, seit ist aber wieder ein deutlicher kontinuierlicher Anstieg im Weltenergiever- Statistik des heutigen Energieverbrauchs 63 brauch zu verzeichnen.

Absolut bedeutet das, dass jedes Jahr in diesem Zeitraum statistisch gesehen weltweit die Hälfte des jährlichen deutschen Energieverbrauchs zusätzlich benötigt wurde. Der Vollständigkeit halber soll auch die Weltstromproduktion im Vergleich zu der in Deutschland erwähnt werden. Sie beträgt mit TWh etwa das 29fache der deutschen Produktion.

Kohle trägt auch weltweit mit etwa der gleichen Pro- 64 Energieverbrauch und Bevölkerungswachstum zentzahl wie in Deutschland zur Stromerzeugung bei. Öl, Erdgas und Wasserkraft tragen dagegen weltweit etwas mehr zur Stromerzeugung bei als in Deutschland. Um die weltweite Zahl für die Stromerzeugung einschätzen zu können, sei noch eine Vergleichszahl genannt.

Würden alle Menschen auf der Welt statistisch gesehen so viel Elektrizität wie die Menschen in Deutschland verwenden, müsste die weltweite Stromerzeugung fast verdreifacht werden.

Den eigenen Energieverbrauch kann man drei Anlässen zuordnen: Hier ist der Preis für Energie ein Bestandteil des Transporttickets. Leute wenn das was werden soll müsst ihr endlich lernen an einem Strang zu ziehen. Wer hat mal eben 6 Wochen Urlaub? Welche Firma kann sich 6 Wochen Lieferverzug gönnen? Da ist nichts mit Streik Das ist nunmal im Kapitalismus so. Die haben sich doch selbst diese lt Spritschlucker gekauft und versuchen mit Tempo auf der Autobahn ein paar Minuten eher am Ziel zu sein.

Kauft euch sparsame preiswerte autos,und achtet nicht drauf was der Nachbar oder Arbeitskollege fährt. Es gibt noch gute preiswerte Autos um die tsd Euro auf dem Markt. Das geht mit sparsamer Fahrweise und verbrauchsarmen Autos.

Was soll das mit "grünen" zutun haben? Es macht spas mit kleinen quirligen Autos unterwegs zu sein und ca. Plus gutes Gewissen da unter co2. Einer, der nichts tut und eisern schweigt, langt besonders stark zu: Weit über die Hälfte des Benzinpreises gehen in den Staatssäckel.

Besonders gut klingt die Behauptung: Zumindest wer in einer Stadt oder an deren Peripherie wohnt, kann öffentliche Verkehrsmittel nutzen - das geschieht leider noch viel zu wenig. Manche sind sich offensichtlich zu fein dazu - aber jammern. Mir ist nicht bekannt, dass die Steuern vor Ostern angehoben wurden. Sicher profitiert der Fiskus prozentual an der Preiserhöhung mit. Aber das ist bei anderen Produkten genau so. Preistreiber sind ja wohl in erster Linie die Mineralölkonzerne.

Was ist das denn für eine Begründung?

Es kostet mehr Energie eine Solarzelle herzustellen, als sie in ihrem Leben das Leben einer Solarzelle an Energie gewinnen wird!

Closed On:

Wenn das alles so super toll funktioniert und wir durch Geothermkraftwerke ganz Europa mit Energie versorgen usw. Möchte man eine höhere Leistung in Anspruch nehmen, muss die Sicherung ausgetauscht werden.

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