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Mount Everest: Tödliches Wettrennen zum höchsten Gipfel der Welt

Tödliches Wettrennen zum höchsten Gipfel.

10/6/ · Es wird viel über die Bergsteiger geschrieben, die gerade am höchsten Berg der Welt den Tod fanden, während sie ihrem Vergnügen nachgingen. Doch um die schlimmste Author: Holger Kreitling. 10/6/ · Es wird viel über die Bergsteiger geschrieben, die gerade am höchsten Berg der Welt den Tod fanden, während sie ihrem Vergnügen nachgingen. Doch um die schlimmste Author: WELT.

Tödliches Wettrennen zum höchsten Gipfel der Welt

Nur sehr wenige Ausnahmekletterer verzichten darauf. Der Everest gilt bergsteigerisch als recht einfacher Berg, von der Höhe abgesehen. Gerade deshalb ist dieser touristische Boom entstanden. Zum Mythos Everest gehört die Machbarkeit. Mit Sauerstoff ist der Everest wie ein guter er.

Man entkleidet den Berg. Ab Ende April muss das Wetter mitspielen. Diesmal sind allein an der Südseite des Everest 33 Expeditionen unterwegs, nach anderen Zählungen mehr, Hunderte warten im Basislager.

Gegen Ende Mai drängen sich die Aspiranten in jeder Saison. Zwei Monate sind lang. Doch ist es prekär.

Denn das Wetter ist nicht gut. Zu wenig Schnee sei im Winter gefallen, Schnee, der den Berg einhüllt. Starker Wind weht, zu starker Wind. Steine lösen sich am Lhotse, dem Nachbarberg, der über die gleiche Route wie die des Everests bestiegen wird.

Die Sherpas befürchten Probleme. Die Route zu Everest und Lhotse wird deshalb geändert. Der Weg wird nun länger, kräftezehrender sein, für alle. Die Eis-Seracs im Khumbu-Eisbruch: In den Zelten im Basiscamp beginnen Diskussionen. Seinen vier Monate alten Sohn nannte er Salher, nach einem Bergfort. Sechs junge Inder starten am März in Indien, am April treffen sie im Basislager ein.

Fünf der Klubmitglieder wollen zum Gipfel. April steigen sie etwa Höhenmeter auf. Gulave fühlt sich schlecht, er fällt hin. Seine linke Körperhälfte ist gelähmt. Auf dem Weg nach Kathmandu erleidet er am nächsten Tag einen Hirnschlag. Er ist komatös und praktisch hirntot. Das Camp ist weiter nach oben und näher an den Nuptse verlegt worden, weil von der Westschulter des Everest schon zu viele Lawinen abgegangen sind. Ein Sherpa wird in eine Gletscherspalte geschleudert, Zelte gehen verloren.

Kletterer und Sherpas schaffen es, den verschütteten Sherpa zu retten. Der Hubschrauber kommt, bringt den Mann mit gebrochenen Rippen fort. Von weiter oben, ab Lager 2, gibt es keine Rettung mehr aus der Luft. Auch deshalb werden Leichen nicht abtransportiert. Die Hälfte der Saison ist nun vorbei, die meisten Bergsteiger haben es wegen des Wetters nicht geschafft, bis in Lager 3 aufzusteigen, um sich an die Höhe zu gewöhnen.

Anfang Mai lässt der Wind nach, Schnee fällt. Sie wollen am Berg Müll sammeln. Und sie wollen den Gipfel erreichen. Das erste Ziel ist erreicht. Sie haben leere Sauerstoffflaschen, Zeltreste, jede Menge Unrat weggeschleppt.

Sie fiebern dem zweiten entgegen. Am Tag darauf ist das Wetter gut, sie erreichen Lager 3. Abends im Zelt positive Stimmung bei minus 15 Grad Celsius. Brice ist eine Legende der Szene. Seit führt der Neuseeländer Touren im Himalaja. Nie hat er einen Klienten verloren.

Jeder Einzelne hat fast Wer es erneut versuchen will, soll Rabatt bekommen, erklärt Brice. Mehr als hundert Leute verlassen das Basislager. Das Problem ist nicht nur der starke Wind und der unaufhörliche Schneefall. Himalayan Experience wollte die Fixseile ganz oben verlegen, über Meter.

Und am berüchtigten Hillary-Step, einer zwölf Meter hohen Senkrechte kurz unterm Gipfel, der einzigen wirklich kniffligen Kletterei. Wer soll es nun übernehmen? Es dauert Tage, bis sich die anderen Gruppen geeinigt haben, dann werden Sherpas abgestellt. Die verbliebenen Bergsteiger warten, warten, warten. Immer noch zu Hunderten.

Sie wollen den Gipfel mehr als alles andere. Mai kommen gute Nachrichten. Mai ist gutes Wetter vorhergesagt, kurz und windig, aber machbar. Mai soll es etwas länger gut sein. In den Blogs der Kletterer und Expeditions-Unternehmen rumort es. Es geht los, hurra. Die Expeditionen rüsten sich, machen sich auf in die Hochlager. Alle müssen so weit oben wie möglich sein, um am Mai den Gipfel zu versuchen. Die ersten Bilder der Saison entstehen mit langen Schlangen von Menschen, die sich im Gänsemarsch über die Lhotse-Flanke aufwärtsbewegen und mehrfach im Stau stehen.

Derartige Aufnahmen sind am Everest in jedem Jahr möglich. Meistens geht es gut aus. Erst im Nachhinein erscheinen die Bilder prophetisch. Die Aufstiege ziehen sich länger als geplant, sind auch kräftezehrender. Eine kleine Lawine trifft Lager 3, verschüttet Zelte, verletzt einen Sherpa.

Gerüchte machen die Runde, das Wetter halte nur 48 Stunden, vielleicht weniger. In einer normalen Saison gibt es fünf bis zehn Gipfeltage, die Expeditionen gehen einzeln und verteilen sich. In diesem Jahr nicht. Mai ist das Wetter klar und schön. Doch es liegen noch keine Fixseile zwischen Lager 4 und dem Gipfel.

Die Sherpas machen sich auf. Eine kleine Gruppe geht ebenfalls los. Um Mitternacht wollen sie vom Südsattel auf knapp Metern losgehen. Dujmovits hat leichte Kopfschmerzen. Er verzichtet, bleibt zurück. Dujmovits, 49, ist erfahren.

Weiter unten beginnt eine Art Rennen. Die Schwachen in der Reihe halten die Starken auf. Die Hälfte der Expeditionen bricht auf. Mindestens Bergsteiger, dazu Sherpas. Der Rest wartet unten auf das nächste Wetterfenster. Die Deutschen Schaaf und Thelen gehen am Schaaf erreicht Lager 4 um 16 Uhr, Thelen fast zwei Stunden später.

Wegen des Flaschenhalses Hillary-Step mit langen Wartezeit. Der Wind nimmt nämlich zu, ist bis zu 80 Stundenkilometer schnell. Thelen sagt zu seinem Freund: Er bleibt im Lager, schläft mit Sauerstoff, will am Sieben Stunden dauerte ihr tägliches Training. Sie rannte 19 Kilometer mit 20 Kilo Gepäck. Sie ist absolut fixiert. Starker Wind bläst den Bergsteigern ins Gesicht. Die Kleidung der Bergsteiger ist rundum vereist. Die Körper trocknen aus, zu viel kostbarer Sauerstoff wird verbraucht.

In der Todeszone kann kein Mensch lange bleiben, die Sauerstoffsättigung im Blut sinkt unter den tolerablen Wert, der Körper baut ab. Aber an diesem Tag stehen sich zu viele Menschen im Weg. Sie drehen wie alle nach wenigen Minuten um, beginnen den Abstieg. Es sind alte Klassenkameraden, die mit der Besteigung das Jubiläum ihrer Schule feiern wollen. Mindestens drei Stunden länger als üblich. Schaaf hat Anzeichen von Höhenkrankheit, er nimmt Tabletten.

Sie harren vier Stunden aus. Meistens geht es gut aus. Erst im Nachhinein erscheinen die Bilder prophetisch. Die Aufstiege ziehen sich länger als geplant, sind auch kräftezehrender. Eine kleine Lawine trifft Lager 3, verschüttet Zelte, verletzt einen Sherpa. Gerüchte machen die Runde, das Wetter halte nur 48 Stunden, vielleicht weniger. In einer normalen Saison gibt es fünf bis zehn Gipfeltage, die Expeditionen gehen einzeln und verteilen sich.

In diesem Jahr nicht. Mai ist das Wetter klar und schön. Doch es liegen noch keine Fixseile zwischen Lager 4 und dem Gipfel.

Die Sherpas machen sich auf. Eine kleine Gruppe geht ebenfalls los. Um Mitternacht wollen sie vom Südsattel auf knapp Metern losgehen. Dujmovits hat leichte Kopfschmerzen. Er verzichtet, bleibt zurück. Dujmovits, 49, ist erfahren.

Weiter unten beginnt eine Art Rennen. Die Schwachen in der Reihe halten die Starken auf. Die Hälfte der Expeditionen bricht auf. Mindestens Bergsteiger, dazu Sherpas. Der Rest wartet unten auf das nächste Wetterfenster. Die Deutschen Schaaf und Thelen gehen am Schaaf erreicht Lager 4 um 16 Uhr, Thelen fast zwei Stunden später. Wegen des Flaschenhalses Hillary-Step mit langen Wartezeit. Der Wind nimmt nämlich zu, ist bis zu 80 Stundenkilometer schnell.

Thelen sagt zu seinem Freund: Er bleibt im Lager, schläft mit Sauerstoff, will am Sieben Stunden dauerte ihr tägliches Training. Sie rannte 19 Kilometer mit 20 Kilo Gepäck.

Sie ist absolut fixiert. Starker Wind bläst den Bergsteigern ins Gesicht. Die Kleidung der Bergsteiger ist rundum vereist. Die Körper trocknen aus, zu viel kostbarer Sauerstoff wird verbraucht. In der Todeszone kann kein Mensch lange bleiben, die Sauerstoffsättigung im Blut sinkt unter den tolerablen Wert, der Körper baut ab.

Aber an diesem Tag stehen sich zu viele Menschen im Weg. Sie drehen wie alle nach wenigen Minuten um, beginnen den Abstieg. Es sind alte Klassenkameraden, die mit der Besteigung das Jubiläum ihrer Schule feiern wollen. Mindestens drei Stunden länger als üblich. Schaaf hat Anzeichen von Höhenkrankheit, er nimmt Tabletten. Sie harren vier Stunden aus. Sie sind schneeblind, sehen fast nichts.

Mithilfe der Sherpas steigen sie ganz vorsichtig ab. So erreichen sie den Südsattel mit dem "Balkon" auf Metern als Song Won-bin kollabiert und stirbt. Auch Eberhard Schaaf wartet erneut am Hillary-Step. Nach dem Hindernis bricht der Arzt zusammen. Flüssigkeit hat sich in seinem Gehirn gesammelt, der Druck im Kopf ist enorm gestiegen. Es gibt bei einem Höhenhirnödem in dieser Situation keine Rettung. Schaaf hängt am Fixseil.

Spätere Kletterer müssen ihn abschneiden. Dort bleibt Schaafs Körper liegen. Dort wird er bleiben. Shirya Shah-Klorfine steht nachmittags um zwei Uhr ganz oben, viel zu spät. Sie ist 17 Stunden unterwegs. Mehrere Führer haben abgebrochen. Wer um elf Uhr nicht oben ist, soll aufgeben, lautet die Regel. Aber sie hat mir nicht zugehört. Sie übergibt sich, die Sherpas bemerken Anzeichen der Höhenkrankheit. Der Sauerstoff geht zur Neige. Der Abstieg wird zur Qual, sie stirbt ebenfalls unterhalb des Hillary-Step.

Er erreicht den Gipfel. Er stirbt in der Nähe der anderen. Man findet ihn erfroren. Die Horror-Erzählungen von diesem Tag sind zahlreich. Eine 19 Jahre alte Britin berichtet: Aber als wir an ihm vorbeigingen, hob er den Arm und schaute uns an.

Er bemerkte nichts um ihn herum. Als wir abstiegen, war er tot. Die Kanadierin Sandra Leduc geht am Abend des Mai los zum Gipfel. Die erste Tote, die sie sieht, ist Shirya Shah-Klorfine. Ihr Gesicht ist festgefroren. Fünf Männer bergen den Leichnam, er wird später nach Kathmandu gebracht. Der Wind bläst nun mit mehr als Stundenkilometer.

Der Wind legt auch ältere Leichen frei. Ich dachte, ich bin im Leichenhaus. Alle Everest-Besteiger wissen, in dieser Höhe ist jeder auf sich gestellt, absolut konzentriert auf das eigene Überleben. Auf der Nordseite des Everest ist weniger Verkehr.

Der Spanier Carbayo erreicht den Gipfel ebenfalls am Mai, sie sind zu viert, jeder mit Sherpabegleitung. Beim Abstieg fällt er zurück, der Sherpa lässt ihn erst liegen, als er tot ist. Es gibt auch positive Geschichten. Er hat sein Fahrrad doch nicht mitgenommen, sogar den Gipfel geschafft, ist nun aber am Ende seiner Kräfte. Die zwei kennen sich aus dem Basislager. Yehuda packt sich den delirierenden Mann auf die Schulter und trägt ihn bis zur Südschulter hinab, acht Stunden lang.

So rettet er ein Leben, wird zum Helden. Der Italiener Luigi Rampini, 69, geht ebenfalls am Mai los, auf Meter ist Schluss.

Rampini harrt aus, vier Nächte lang, ohne künstlichen Sauerstoff. Nach zwei Tagen hat er weder Essen noch Trinken. Angebote, ihn mit runterzunehmen, lehnt er ab, der Mann will in der Todeszone auf besseres Wetter warten.

Eine Rettungsmannschaft wird ausgeschickt, sie kehrt wegen Wind um. Fünf Chinesen finden ihn am Mai, nun lässt er sich helfen. Erfrierungen an Nase und Finger trägt er davon.

So lange hat niemand in der Todeszone ausgehalten. Mai erreichen noch Bergsteiger den höchsten Gipfel der Welt. Einer ist Ralf D. Seit er dort allein unterwegs war, nennen ihn die Bergsteiger den "mystery climber". Arnold kommt über die chinesische Seite. Dort stürzt Arnold ab, bricht sich das Bein. Das bedeutet seinen Tod. Er ist das bisher letzte Opfer der Everest-Saison.

Nur war es schlimmer, damals starben 15 Menschen, acht davon an einem Tag. Jon Krakauers Bestseller "In eisigen Höhen" berichtet davon. Er geht früh am Mai allein vom Berg herunter. Thelen sieht zurück, sieht den Hillary-Step, die Stelle ist nah. Es ist der Abschied. Zurückkehren will er nicht. In den Tagen nach dem fatalen Wochenende wird das Wetter besser, mehr Aufstiege gelingen. Gleich daneben finden sich die Anzeigen für die Everest-Touren Wichtige Bergsteiger fordern Einschränkungen für die Zukunft.

Kaum einer setzt Hoffnung auf die Nepalesen. Sie brauchen die Einnahmen. Paul Thelen meint, die Permits sollten auf im Jahr beschränkt sein, die Gebühren auf Das wird den Reiz nicht kleiner machen. Home Panorama Mount Everest: Tödliches Wettrennen zum höchsten Gipfel der Welt. Neue Welle Gipfelstürmer stürmen Mount Everest.

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Gleich daneben finden sich die Anzeigen für die Everest-Touren Der Rest wartet unten auf das nächste Wetterfenster.

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Weiter unten beginnt eine Art Rennen. Ab Ende April muss das Wetter mitspielen.

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