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Prognosemethoden

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Nutzt man diese Technik zur Vorhersage des Wechselkurses ist es von großer Bedeutung, die Veränderung in den diversen ökonomischen Variablen genau zu erarbeiten, da sonst eine ungenaue und damit unbrauchbare Wechselkursprognose entsteht. Analyse und Vorhersage von Finanzmarktdaten DIETHELM WURTZ, REMO SCHNIDRIG, HELGA LABERMEIER, MARTIN HANF UND lYon MAJMUDAR + In dem vorliegenden Ubersichtsartikel berichten wir tiber unsere Arbeiten zur Analyse und.

1 Statistische Methoden zur Vorhersage von Unternehmensausfällen Dr. Michael Halling Universität Wien Dr. Evelyn Hayden Österreichische Nationalbank 1.

Das sechste Kapitel erläutert den Einsatz künstlicher Neuronaler Netze zur Wechselkursprognose und soll damit einen Einblick in maschinelle Lernverfah- ren ermöglichen und die Frage klären, ob künftig lernfähige Computerprogram- me die menschliche Prognose ersetzen können. Eine Fundamentalanalyse untersucht, welchen Einfluss wirtschaftliche Gege- benheiten wie Zinsen, das Preisniveau oder die Geldmenge auf die Wechsel- kursentwicklung einer Devise haben können.

Die Kaufkraftparitätentheorie besagt, dass die Wechselkurse zwischen zwei Währungen schwanken damit Unterschiede im Preisniveau ausgeglichen wer- den können. Es wird zwischen der absoluten und der relativen Kaufkraftparität unterschieden.

Der Kaufkraftparitätentheorie liegt das Gesetz vom einheitlichen Preis zugrun- de. Nach der Theorie hat eine Geldeinheit in allen Ländern die gleiche Kaufkraft und besitzt somit überall den- selben realen Wert. In der Theorie wird von einem vollkommenen Weltmarkt, homogenen Gütern und dem Fehlen von Transportkosten ausgegangen.

Auf der Grundlage von diesen Bedingungen ergibt sich der reale Wechselkurs Rt durch:. St bezeichnet den Wechselkurs als Preis der ausländischen Währung, ausge- drückt in inländischer Währung. Sollte der reale Wechselkurs nichtstationär sein, so ist die Gültigkeit der Kauf- kraftparität abzulehnen.

Der absoluten Kaufkraftparitätentheorie sind verschiedene Einflussfaktoren ent- gegenzusetzten, selbst im Falle der Annahme einer Welt mit rein rational agie- renden Marktteilnehmern. Ein Gut wird normalerweise niemals zu einem be- stimmten Zeitpunkt an jedem Ort zum selben Preis verfügbar sein. Die relative Kaufkraftparitätentheorie erscheint daher realisti- scher und praxisnäher. Zölle werden bei diesem Modell als konstant k angenommen. Die relative Kaufkraftparitätentheorie berücksichtigt somit den Einfluss von Transportkosten und Handelsbeschränkungen.

Eine unterschiedliche Betrach- tungsweise der Gewichtung und der Bestandteile bei den Preisindizes der Län- der, kann die Gültigkeit der relativen Kaufkraftparität gefährden. Veränderungen des Preisniveaus bestimmen nach der Bildung von Differenzen die weitere Entwicklung eines Wechselkursverhältnisses: Die künftige Wechselkursänderung entspricht damit der erwarteten Inflationsdif- ferenz der Länder.

Die relative Kaufkraftparitätentheorie kommt somit zu dem Ergebnis, dass bei einer niedrigeren Preissteigerungsrate im Inland als im Aus- land, eine Aufwertung der Inlandswährung einsetzen würde. Viele Studien, die sich mit der empirischen Überprüfung der Kaufkraftparität beschäftigten, zeigten auf, dass sich die starken Wechselkursschwankungen weder kurz- noch langfristig mit diesem Modell erklären lassen. Die Zinsparitätentheorie geht auf John Maynard Keynes zurück und erfuhr so- wohl in der Volkswirtschaftslehre als auch in der Ökonometrie weite Verbrei- tung.

Das Modell besagt, dass Anleger stets dort investieren, wo die höchste Rendite zu erwarten ist. Daher wird die Zinsparitätentheorie auch als Finanzmarktansatz bezeichnet. Es lässt sich in die gesicherte und die unge- sicherte Form der Zinsparität unterscheiden.

Die gesicherte Zinsparitätentheorie wurde von Keynes erstmals im Jahre in einer Abhandlung über Geldreform beschrieben. Demnach soll immer dieselbe Rendite im In- und Ausland bei unterschiedlichem Nominalzins erzielt werden, unabhängig davon, ob das Geld im In- oder Ausland angelegt wurde. Dies wird durch die Zinsarbitrage erreicht. Diese Vor- gänge führen zu einer gegenläufigen Entwicklung. Während der Terminkurs fällt, steigt der Kassakurs an, bis die relative Wechselkursdifferenz der Zinsdif- ferenz entspricht.

Formal ausgedrückt bedeutet dies: Die logarithmierte Differenz zwischen dem Terminkurs ft und dem Kassakurs st entspricht der Differenz zwischen Zinssätzen im Inland it und Ausland it.

Als Konsequenz aus der Zinsparitätentheorie ergibt sich die Anhebung des In- landszinssatzes, die zu einem Nettokapitalimport führt und damit die Inlands- währung aufwertet.

Die ungesicherte Zinsparität besteht, wenn der Terminkurs gleich dem erwarte- ten Kassakurs ist. Dies setzt jedoch voraus, dass Transaktions- und Informati- onskosten vernachlässigt werden. Dieser Ansatz, der auch als Fischer-Relation bezeichnet wird, bedeutet, dass der Terminkurs als Erwartungswert für den zu- künftigen Kassakurs s t zu sehen ist.

Die Differenz zwischen Termin- und Kas- sakurs entspricht somit der erwarteten Wechselkursveränderung. Häufig werde nicht einmal die Entwick- lungsrichtung korrekt prognostiziert. Ihr Modell wird in Kapitel 6 näher beschrieben. Die reine Kaufkraft- und Zinsparitätenmodelle liefern wie in den Kapiteln 2.

Zwar ist ein Zinseinfluss kurzfristig durchaus als ein wesentli- cher Bestimmungsfaktor anzusehen, allerdings verliert er bei mittel- und lang- fristigen Prognosen immer weiter an Bedeutung. Bei der Kaufkraftparität stellt sich das Problem ein, dass die Anpassungsdauer an den vorgezeichneten Gleichgewichtskurs so lang ist, dass das Preisgefälle über eine längere Zeit- spanne hinweg von anderen Einflussfaktoren überlagert werden kann. Aufgrund der aufgezeigten Defizite sind aktuell gängige Wechselkurstheorien daher meist Kombinationen von Varianten der Kaufkraftparitätentheorie und der Zinsparitä- tentheorie.

Es wird unterschieden in den monetären Ansatz bei flexiblen Preisen und ständiger Kaufkraft und dem monetären An- satz bei starren Preisen mit langsamer Preisanpassung auf den Gütermärkten. Im Folgenden werden die beiden Ansätze näher betrachtet. Monetäre Wechselkursmodelle konzentrieren sich lediglich auf Gleichgewichtsbedingun- gen auf dem Geldmarkt.

Diese Vereinfachung lässt sich auf folgende Weise erreichen: Angebot und Nachfrage auf dem Devisenmarkt werden durch flexible Wechselkurse stets ausgeglichen. Vollkommen flexible Preise und Löhne füh- ren zu einem ständigen Gleichgewicht auf dem Arbeits- und Gütermarkt. Die beiden nationalen Bondmärkte fusionieren zu einem, da es sich bei den in- und ausländischen Investitionsmöglichkeiten um perfekte Substitute handelt.

Somit sind insgesamt drei von nunmehr fünf verbleibenden Märkten geräumt. Dieser Zusammenhang wird auch als Geldmengen- Preis-Mechanismus bezeichnet. Dies ist ein Zahlungsbilanzmechanismus, wel- cher bei Einrichtung stabiler Wechselkurse dadurch eintritt, dass die Zentral- bank durch Ankauf bzw.

Verkauf von Devisen eine Stabilisierung des Wechsel- kurses gewährleisten muss. August von der Webseite des European Navigator Steurer , S. Doctrinal As- pects and Empirical Evidence, Amsterdam [u. Lessons from the s, Chicago, Ill. Der Wert der aggregierten Überschussnachfrage ist somit immer 0. Die Volkswirtschaftslehre stellt einen Grossteil der Fachtermini vor, die Sie in diesem Lexikon finden werden.

Viele Begriffe aus der Finanzwelt stehen im Schnittbereich von Betriebswirtschafts- und Volkswirtschaftslehre. Bestimmte Erklärungen und Begriffsdefinitionen erfreuen sich bei unseren Lesern ganz besonderer Beliebtheit. Diese werden mehrmals pro Jahr aktualisiert.

Prognosemethoden Prognosemethoden sind rationale Methoden , die der Stützung von Vorhersage n in Prognose n dienen. Sie sind meist formal-mathematische Verfahren.

Allerdings gewinnen auch Verfahren der Marktforschung Befragung en immer mehr an Bedeutung. Diese Einteilung entspricht der jeweiligen Planungssituation im Falle praktischer Prognose n. Dabei wird die Anzahl der korrigierenden Eingriffs- Prognosemodelle möglichkeiten während des Prognosezeitraums berücksichtigt.

In vielen einschlägigen Darstellungen findet man dagegen eine Einteilung nach Grund legenden methodischen Gesichtspunkten vor.

Folgende Gliederung entsteht auf diese Weise: Diese Zielsetzung kann mithilfe der folgenden zwei Forschungsfragen formuliert werden:

Closed On:

Wenn der Markt eine Aufwertung des Euro gegenüber dem Dollar erwartet, werden Spekulanten bereits heute Euro mit Dollar kaufen und dementsprechend den Preis nach oben verändern. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit einigen, für die Wechselkursprognose relevanten Instrumenten und Indikatoren der technische Analyse.

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